Bodensee-Freizeit 2011

Auch dieses Jahr war unsere WCG-Jugend wieder Gast auf der „Wanderer II“, der Ausbildungsyacht des Segler-Verbands Baden-Württemberg. Vom 21. – 25.8.2011 verbrachten wir mit neun Kindern und Jugendlichen den Höhepunkt unserer Saison auf dem Campingplatz CAP Rotach; von dort aus starteten wir zu unseren Tagestouren mit der „Wanderer II“.

Die Unterbringung auf dem Zeltplatz „CAP Rotach“ war wie immer optimal – diesmal konnten wir eine richtige Zeltburg um unseren Pavillon bauen. Im Pavillon wurde gekocht und gegessen; ein Novum dieses Jahr war der neue Hordenkocher, mit dem das Nudelwasser für 16 Personen so schnell kochte wie noch nie.

Auch mit dem Wetter hatten wir Glück, erwischten wir doch genau eine Sonnenwoche, die erst mit Ende unseres Aufenthalts zur Neige ging. Das war allerdings dramatisch – wir saßen am letzten Abend noch beim Abschlusseis in Friedrichshafen und stiegen wie jedes Jahr auf den Turm, um den Bodensee in voller Schönheit einmal nachts zu betrachten. Dabei fiel uns auf, dass das „Wetterleuchten“ am Schweizer Ufer wohl doch etwas mehr Gewitter war, als wir zunächst annahmen. Wir machten uns auf den Rückweg und kamen gerade noch rechtzeitig an, um unsere Zelte nochmals sturmsicher nachzuspannen. Und dann – Regen ohne Ende, so dass wir unsere Zelte am Abreisetag feucht einpacken mussten.


Aber ansonsten galt: Sonne pur, Wassertemperatur in der Mitte vom Bodensee 24°C, Badewetter und auch ein wenig Wind, mit dem die „Wanderer II“ vorwärtskam. Gut, solche Geschwindigkeitsrekorde wie im letzten Jahr konnten wir nicht aufstellen, aber ein Badetörn hat ja auch etwas Schönes ... – Fender raus und ziehen lassen!

Ein Höhepunkt war natürlich wieder die Prüfung zum Jüngstensegelschein – es ist fast schon Tradition, dass wir die Theorieprüfung auf unserer Bodenseefreizeit ablegen. Diesmal hatten wir zwar nur einen Prüfling dabei, aber der zeigte es uns: An Bord der „Wanderer“ erklärte Jarno uns bei der Prüfung u.a., wie ein Boje-über-Bord-Manöver zu fahren sei. Auf die Frage, ob er das auch mit der „Wanderer“ fahren könne, meinte er nur „Klar doch …“ – und ehe er sich versah, flog die Boje im hohen Bogen über Bord. Und tatsächlich fuhr Jarno drei fehlerfreie Manöver mit der „Wanderer“, die mit 10m Länge und einer Verdrängung von 5,5t doch etwas anders reagiert als ein Opti. Prüfung eindeutig bestanden …

Insgesamt also nur positive Eindrücke von unserer diesjährigen Freizeit, die auch durch den Regenguss zum Abschluss nicht getrübt werden konnten – was wäre Wassersport denn auch schon ohne Wasser?

Bilder vom Ausflug finden Sie hier.


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